Lesungen beim Tag der offenen Tür in der Hochschule Reutlingen im November 2018

(alle Fotos: tec/pr-krk, Kerstin Kindermann)

 

Es ist immer wieder schön, den Kinder vorzulesen und parallel zu experimentieren. Wir hatten großen Spaß!

Nebel - einfach erklärt!

In der Luft befindet sich immer auch Wasser, welches sie durch Verdunstung aufnimmt. Je wärmer die Luft und je wärmer das Wasser, desto mehr Wasser verdunstet. Deshalb gibt es im Sommer immer mehr Wasser in der Luft als in der kalten Luft des Winters. Das merkt ihr auch prima an der nassen Wäsche, die im Sommer bei Wärme und in der Sonne prima trocknet. 

 

Von Nebel sprechen wir, wenn sich in der Luft am Boden winzige Wassertröpfchen befinden, die uns die Sicht versperren. Meistens entsteht Nebel, wenn es tagsüber ziemlich warm ist und im Vergleich dazu die Nächte sehr kalt sind. Diese großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gibt es im Herbst öfter. So lässt sich das schön beschreiben:

 

Hohe Verdunstung bei Sonnenschein und Wärme
Hohe Verdunstung bei Sonnenschein und Wärme

Im Herbst erwärmt sich tagsüber der Boden bei Sonnenschein relativ schnell. Zudem sind viele Seen und Flüsse vom Sommer noch relativ warm. Beides begünstigt die Verdunstung. Die Luft in Bodennähe nimmt viel Wasser auf. Das Wasser ist unsichtbar, weil die kleinen gasförmigen Wasserteilchen sehr winzig sind. Und deshalb haben wir auch feuchter Luft den Durchblick, das Wasser versperrt uns nicht die Sicht.

In der kühlen Nacht kondensiert das Wasser in der Luft -> Nebel
In der kühlen Nacht kondensiert das Wasser in der Luft -> Nebel

In der vor allem klaren Nacht wird es oft sehr kalt. Auch der Boden kühlt sich schnell an. Unter diesen Bedingungen wird ein Großteil des Wassers in der kalten, bodennahen Luft wieder flüssig (kondensiert). Bei der Kondensation schließen sich einige zuvor unsichtbare Wasserteilchen zusammen und bilden so auch kleine aber doch sichtbare Tröpfchen. Das ist Nebel, der uns die Sicht versperrt.


 

Tagsüber gelingt es der Sonne meistens, den Nebel aufzulösen. Je dichter der Nebel ist, desto schwieriger ist es für die Sonne, die Luft soweit zu erwärmen, dass alle winzigen Wassertröpfchen wieder verdunsten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sonne im Herbst nicht mehr so viel Kraft hat: Zum einen scheint die Sonne nicht mehr so lange und zum anderen steht sie tiefer am Himmel.

 

Nebel gibt es vermehrt in Tälern sowie See- und Flussnähe. Grundsätzlich gilt, dass der Nebel sehr unterschiedlich dicht sein kann.  Manchmal wundert Ihr Euch sicher auch, dass eine Autofahrt im Nebel beginnt und Ihr wenige Zeit später freie Sicht habt. Das ist die Natur!

 

Bei Wind gibt es übrigens eher keinen Nebel. Die Luftschichten sind ständig in Bewegung und im Austausch, so dass die feuchte Luft nicht am Boden verbleibt.

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Großer Artikel in der Westfalenpost

Es hat riesig Spaß gemacht!
Es hat riesig Spaß gemacht!

Warum werden Blätter bunt?

 

Mit der Länge eines Tages und somit auch mit der Sonnenscheindauer hängt das Verfärben der Blätter zusammen. Ab dem 21. Juni eines jeden Jahres werden die Tage langsam kürzer. Im Herbst merken wir das deutlich, weil wir noch im Dunkeln aufstehen und es auch abends  recht früh dunkel ist. Das spürt der Baum auch. 

 

In den grünen Blättern eines Baumes befindet sich ein grüner Farbstoff (Chlorophyll), mit dessen Hilfe die Blätter aus Kohlenstoffdioxid, Sonnenlicht und Wasser einen für sich lebensnotwendigen Zucker herstellen (Fotosynthese). Wenn die Sonne im Herbst tiefer steht, kürzer scheint und somit weniger Sonnenlicht die Blätter erreicht, dann funktioniert die Zuckerherstellung nicht mehr so gut. Für den Baum ist das ein klares Zeichen, dass der Winter naht und er sich auch auf eine Art Winterschlaf vorbereiten muss. Der Baum beginnt Nährstoffe aus den Blättern, einschließlich des grünen Blattfarbstoffs, in seinen Ästen, Stämmen und Wurzeln einzulagern. Die Nährstoffe braucht er für den Winter und der grüne Farbstoff wird im  folgenden Frühjahr für die neuen Blätter erneut benötigt.

 

Anschließend sind die Blätter nutzlos. Der Baum lässt sie verhungern und verdursten, indem er den Weg für Nahrung und Wasser versperrt. Die Blätter werden trocken und fallen kurze Zeit später vom Baum herunter. Diesen Prozess können Kinder wunderbar an den Bäumen in der Natur nachvollziehen. Verfärbte Bäume oder Büsche haben sehr viele trockene Blätter, die sich leicht abzupfen lassen oder bei der kleinsten Berührung direkt herunterfallen. 

Im Herbst wird der grüne Blattfarbstoff von den Blättern in die Äste und Stämme eines Baumes transportiert.
Im Herbst wird der grüne Blattfarbstoff von den Blättern in die Äste und Stämme eines Baumes transportiert.
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Der Tagbogen der Sonne

Auch wenn im Herbst die Sonne schon nicht mehr so hoch steht, kann man den Kindern den Tagbogen der Sonne gerade in dieser Jahreszeit wunderbar erklären: Die Sonne geht nämlich zu einem Zeitpunkt auf, an dem die Kinder schon wach sind. Genauso verhält es sich abends. Die Kinder sind noch wach, wenn die Sonne untergeht.

Sie können herrlich beobachten, wo die Sonne aufgeht, wie sie am Himmel "wandert" und an welcher Stelle sie untergeht. Um den Ort der Sonne genau zu beschreiben, merkt ihr euch mit den Kindern am besten ein paar Fixpunkte, . 

Wenn es für Euch schwierig ist, den Lauf der Sonne zu beobachten - einfach, weil etwas im Weg ist. Dann begebt Euch irgendwo in die Höhe mit ein bisschen Aussicht. 

 

Ich finde es selbst sehr interessant, immer wieder den "Lauf" der Sonne zu beobachten. Gleichzeitig lassen sich die Himmelsrichtungen in die Gespräche mit den Kindern wunderbar einbauen und sie können üben, diese zu verwenden. 

 

Warum beschreibt die Sonne am Himmel überhaupt einen Bogen?

Das hängt damit zusammen, dass sich die Erde innerhalb von 24 Stunden einmal um sich selbst dreht. Die Entstehung von Tag und Nacht sind durch die Erddrehung für Kinder sicher einfacher zu erfassen. Persönlich finde es sehr klar, wenn ihr einen Ball (=Erde) nehmt und ein Playmobil-Männchen daran festklebt. Nehmt eine Taschenlampe als Sonne und dann dreht ihr den Ball. So ähnlich wie auf dem nachfolgenden Bild. Aus Sicht des Männchens steht die Sonne morgens uns abends tiefer (Linie mit Punkten). 

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Birne schwimmt im Salzwasser

Nach dem Experiment "Apfel schwimmt, Birne sinkt" stellt sich immer wieder die Frage, warum das so ist. Hier lassen sich so viele weitere Experimente anschließen.

 

Ich habe mit meinen Kindern getestet, ob Birnen im dichteren Salzwasser schwimmen können. Wir haben uns von Streuobstwiesen einige Birnen geholt und sie in eine Schüssel mit Leitungswasser gelegt. Wir erwartet sind die Birnen gesunken. Nachdem wir einige Teelöffel Salz in die Schüssel gerührt hatten, kamen jedoch  alle Birnen langsam hoch und schwammen.

Experimente mit Wasser
Birne schwimmt im Salzwasser

Auf die Hintergründe möchte ich hier gar nicht mehr näher eingehen. Eine Erklärung findet ihr unter "Salzwasser ist dichter".

Das Experiment zeigt deutlich, dass die Auftriebskraft des Wassers bei Birnen mit ein bisschen Salz so vergrößert werden kann, dass die Birne plötzlich schwimmt ( Der Dichteunterschied zwischen Wasser und Birne ist also nicht sehr hoch).

 

Wenn man sich schwimmende Äpfel anschaut, dann ist gut zu erkennen, dass sie tief ins Wasser eintauchen und somit viel Wasser verdrängen. Auch beim Apfel ist der Dichteunterschied im Vergleich zu Wasser nicht sehr hoch. Daraus können wir schließen, dass der Dichteunterschied zwischen Birne und Apfel auch nicht sehr groß sein kann.

 

Was aber macht den Unterschied beim Fruchtfleisch aus? Um es vorwegzunehmen, ich weiß es nicht, bis heute nicht. Trotzdem habe ich die Frage an den Diplom-Biologen Thomas Klingseis von bio-scouting weitergegeben, der Vorschläge zum Weiterexperimentieren gemacht hat:

 

 

Vermutung Nr. 1: Im Fruchtfleisch eines Apfels ist mehr Luft eingeschlossen als im Fruchtfleisch einer Birne.

 

Wenn das stimmt, dann müsste man die Luft aus dem Apfelfruchtfleisch herausholen und dann müsste das Fruchtfleisch sinken. Dafür haben wir heute kleine Stücke des Apfelfruchtfleisches unter Wasser gedrückt und versucht, eventuelle Luft so nach oben steigen zu lassen. Anschließend ist das Fruchtfleisch immer noch geschwommen. Also bekommt man entweder die Luft so nicht aus dem Fruchtfleisch heraus oder es liegt dann doch eher am Fruchtfleisch selbst. 

 

 

Vermutung Nr. 2: Es liegt am Fruchtfleisch selbst

 

Von den Inhaltsstoffen, die schwerer als Wasser sind, kommt am ehesten der Zucker in Frage. Der geht gleich im Wasser unter. Zuckerwasser ist dann auch schwerer als Leitungswasser. Ausprobieren!

Birnen schmecken süßer als Äpfel. Das liegt aber auch daran, dass im Apfel mehr Säure enthalten ist. Nichtsdestotrotz ist der durchschnittliche Zuckergehalt einer Birne tatsächlich etwas höher als bei einem Apfel.

 

Man könnte Birnen- und Apfelmus - auch hier natürlich ohne Gehäuse und Schale - machen. Wenn man dann genau einen Liter Mus abmisst, dann lässt sich das wiegen. Wenn ein Liter Birnenmus schwerer als ein Liter Apfelmus ist, dann haben wir den Hinweis, dass es wohl eher am Fruchtfleisch selbst liegt. Wenn sie gleich viel wiegen, dann liegt es wohl eher an der Luft im Apfel.

 

Vielleicht kennt jemand die Antwort. Aber ich finde es gar nicht schlimm, wenn wir und die Kinder vermuten, ausschließen, weiter probieren und so versuchen der Antwort näher zu kommen.

 

 

Das ist das Leben eines Forschers!

 

 

Zurück zu Schwimmen und Sinken!

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Apfel schwimmt, Birne sinkt

zwei Äpfel schwimmen, Birne ist gesunken
zwei Äpfel schwimmen, Birne ist gesunken

Es ist ein sehr interessantes Phänomen, dass die meisten Birnensorten im Wasser untergehen, reife Äpfel aber nicht. Hier lassen sich schöne Experimente für Kinder anschließen, die einerseits in den Herbst passen und sich andererseits mit den Phänomenen Schwimmen und Sinken befassen.

 

Wir haben Äpfel und Birnen von Streuobstwiesen mitgebracht und die Schwimmfähigkeit genau überprüft. Alle Äpfel schwimmen, egal welche Sorte die Kinder versucht haben. Die eine Birnensorte ist allerdings gesunken. Bei der Birne ist offensichtlich die Erdanziehungskraft größer als die Auftriebskraft.

 

braune Stelle, durch die Wasser in die Birne dringt
braune Stelle, durch die Wasser in die Birne dringt

Woran mag das liegen?

Das haben die Kinder selbst versucht herauszufinden. Einfach mal die Früchte aufschneiden: Schale - Fruchtfleisch - Kerngehäuse. Birne und Apfel sind gleich aufgebaut.

 

Mirko hatte ein schöne Erklärung: "In der Birne ist eine braune Stelle. Durch die dringt Wasser in die Birne und dann geht sie natürlich unter."

Wir versuchten es mit einer Birne ohne braune Flecken. Sie  ging auch unter.

 

Paul versuchte es mit der Form der Birne zu erklären. Also haben wir die obere schmale Stelle weggeschnitten, so dass die Birne fast wie der Apfel aussah. Das gleiche Bild: Die Birne sinkt. Auch dann, wenn sie nahezu genauso groß ist wie ein Apfel. Wenn bei Apfel und Birne die Form identisch ist, muss die Birne also schwerer sein. Das ist aber nur ein eine Modellvorstellung und können wir mit einer handelsüblichen Waage so nicht feststellen. 

Beim Fruchtfleisch genau das gleiche Phänomen
Beim Fruchtfleisch genau das gleiche Phänomen

Wir experimentieren weiter!

Zuerst entfernten wir von Apfel und Birne die Schale. Ohne Schale das gleiche Phänomen: Der Apfel schwimmt, die Birne sinkt. An der Schale konnte es also nicht liegen.

Dann entfernten die Kinder - mit meiner Hilfe - das Kerngehäuse. Wieder die gleiche Beobachtung: Das Fruchtfleisch der Birne sinkt, das des Apfels schwimmt.

Jetzt waren wir uns sicher, es musste am Fruchtfleisch liegen. Das Fruchtfleisch von Birne und Apfel muss unterschiedlich aufgebaut sein. Ein gleich großes Stück Fruchtfleisch der beiden Obstsorten ist demnach unterschiedlich schwer, auch wenn eine herkömmliche Waage diesen kleinen, aber feinen Gewichtsunterschied einfach nicht anzeigen kann!

 

Tipps!

 

  1. Das Experiment solltet ihr zu Hause immer ausprobieren, um sicherzugehen, dass ihr die richtige Birnensorte mit dem entsprechenden Reifegrad erwischt habt. Unter Umständen kann nämlich auch schon mal eine Birne schwimmen!
  2. Warum beim Fruchtfleisch der Birne die Erdanziehungskraft größer ist (die Dichte höher ist), bin ich mit meinen Kindern in "Birne schwimmt im Salzwasser" noch genauer nachgegangen. Es ist sehr zu empfehlen, bei nächster Gelegenheit immer noch weiter zu experimentieren.

 

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Erfolgreiche Lesungen an zwei Grundschulen

An 2 Grundschulen im Sauerland habe ich jeweils einen ganzen Vormittag Lesungen durchführt. Bei den beiden 1-zügigen Grundschulen in Holzen und Herdringen wurde für jede Klassenstufe separat vorgelesen und experimentiert. Pro Vormittag waren das 4 Lesungen, die ziemlich genau eine Stunde dauerten. Für die Klassenstufen 1 und 2 hatte ich das Buch "Papa, trinkst du heute eine Tasse Luft?"  ausgewählt, für die Klassenstufen 3 und 4 das Buch "Warum geht ein Schiff nicht unter?" Es wurde vorgelesen, experimentiert und sich bewegt! Die Kinder haben zugehört, gelacht, beobachtet, nachgedacht und sich rege beteiligt. Es hat mir und den Kindern großen Spaß gemacht. Meine Schlussworte waren "Lesen und Forschen machen schlau!"  Ich glaube die Kinder haben das verstanden und die Begeisterung fürs Lesen und Experimentieren hat zugenommen. Vorlesen und Experimentieren lassen sich wunderbar miteinander kombinieren!

 

Anbei eine Nachricht, die eine Grundschullehrerin der Schule noch am selben Tag erreicht hat: "Hallo Frau Scholand, heute war in Holzen Autorenlesung. Simon ist gerade total begeistert nach Hause gekommen. Er macht gerade ein Experiment mit Wasser...." 

 

P.S. Die Kinder waren übrigens sehr beeindruckt, dass ich von so weit her kam, nur um mit Ihnen naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen :)

 

Buch Nummer 5 "Warum wandert die Sonne?" ist lieferbar.

Endlich ist das Buch erhältlich. An nahezu alle Unterstützer aus dem Crowdfunding haben wir das Buch mittlerweile versandt.

Wer es noch nicht hat, der bestellt es einfach hier. Dort findet ihr auch einen Blick ins Buch.

 

Schattenspiele machen Spaß! Aber warum wandert ein Schatten? Hängt das etwa mit der Sonne zusammen, die sich am Himmel bewegt? Das versuchen die Geschwister Nela und Robin herauszufinden, indem sie mit einer Taschenlampe und einem Ball experimentieren. Schnell stellen sie fest, dass die Sonne gar nicht wandert. Bei einem weiteren spannenden Experiment fällt ihnen auf, dass derselbe Schatten auch mal lang und mal kurz sein kann. Hat das mit der Höhe der Sonne zu tun? 

 

  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Herausgeber: Debbie Schwefer
  • ISBN-13: 978-3-9813974-5-1
  • 1. Auflage (15. September 2018)
  • Format: 21 cm * 26,5 cm
  • Umfang: 32 Seiten
  • Hardcover mit Fadenbindung, 4-farbiger Druck

Crowdfunding war erfolgreich!

Hurra! Wir haben es geschafft. Das erste Fundingziel für das neue Buch Warum wandert die Sonne? wurde kurz vor Ende der Kampagne tatsächlich erreicht. Wir freuen uns und sagen an alle Unterstützer DANKE.

 

Das neue Buch haben wir auch gleich mal in unsere Produktliste aufgenommen. Ihr könnt es also schon vorbestellen.

 

Jetzt müssen wir mit Hochdruck weiter arbeiten, damit wir das Buch im Idealfall ab Mitte September verschicken können.


Was macht die Lupe mit dem Sonnenlicht?

Die meisten Kinder wissen, dass man mit einer Lupe Papier oder auch trockenes Gras zum Brennen bringen kann. Hier zu gibt es ein schönes Experiment!

 

Ihr braucht dafür:

  • eine ebene Fläche (Boden oder Tisch) mit einem weißen Stück Papier
  • eine große Lupe
  • Sonnenschein

So geht  ihr vor:

Die Kinder halten die Lupe so in das Sonnenlicht, dass auf dem Papier ein runder, heller Lichtpunkt entsteht. Dann verkleinern und vergrößern sie den Abstand zwischen Papier und Lupe.

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Lichtstrahlen können ihre Richtung ändern

Lichtstrahlen entfernen sich gradlinig von Lichtquellen. Das ist soweit klar. 

Wir wissen auch, dass Licht auf seinem Weg unvorstellbar schnell unterwegs ist.  Die Lichtgeschwindigkeit ist aber nicht immer gleich hoch.  Licht ist in Luft schneller als in anderen lichtdurchlässigen Stoffen wie zum Beispiel Wasser oder Glas. 

Bleiben wir zunächst beim Wasser!

Wenn Licht aus der Luft kommt und schräg auf Wasser trifft, dann wird es im Wasser leicht abgebremst und ändert dadurch ganz automatisch seine Richtung. Ein Lichtstrahl bekommt einen Knick. Der Physiker sagt dazu: Das Licht wird gebrochen

Lichtbrechung beim Übergang von Luft  zu Wasser
Lichtbrechung beim Übergang von Luft zu Wasser

Der Verlauf des Lichtstrahls erinnert tatsächlich an einen angebrochenen Stock oder  Knochen. 

Das Licht wird übrigens nicht gebrochen, wenn es gerade von oben (senkrecht) auf das Wasser trifft. Natürlich wird das Licht auch langsamer, aber die Richtung ändert sich nicht.

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Was ist Licht überhaupt?

Licht ist eine Form von Energie, die sich ausgehend von einer Lichtquelle im Raum ausbreitet. Dabei handelt es sich strenggenommen um sogenannte elektromagnetische Wellen. 

 

Es gibt verschiedene Formen elektromagnetischer Wellen. Aber nur wenn sie sichtbar sind, sprechen wir von Licht oder Lichtstrahlen. Dabei kannst du jedoch nur die Lichtquelle selbst und die Lichtflecke, die das Licht macht, sehen. Auf ihrem Weg sind Lichtstrahlen eher nicht zu sehen.

 

Lichtstrahlen breiten sich in alle möglichen Richtungen, unendlich weit und rasend schnell aus. Die Lichtgeschwindigkeit ist die schnellste, bisher bekannte Geschwindigkeit. Das Licht legt in einer Sekunde eine Strecke von bis zu 300.000 km zurück. Zum Vergleich: Wenn ihr von den Bergen (Alpen) im Süden Deutschlands mit dem Auto an die Nordsee im Norden Deutschlands fahrt, dann sind das nur rund 900 km, für die ihr jedoch acht bis neun Stunden braucht.

 

Die bekannteste und stärkste Lichtquelle ist die Sonne. Ihr Licht braucht rund 8 Minuten und 19 Sekunden zur Erde, weil der Abstand zwischen Sonne und Erde so groß ist. Wenn Ihr in einem Zimmer das Licht anmacht, dann braucht es oft weniger als eine Sekunde bis es hell ist. Das Licht hat so gut wie keinen Weg zurückzulegen.

 

Die Sonne ist eine natürliche Lichtquelle, weil sie so in der Natur vorkommt. Künstliche Lichtquellen sind dagegen von Menschen gemacht. Dazu zählen unter anderem Kerzen und Lampen. 

 

 

Die Sonne sendet uns übrigens Licht in alles sichtbaren Farben. Das sind violett, blau, grün, gelb, orange und rot. Diese Farben vermischen sich für unser Auge zu weiß. Mit deinem Farbkasten kannst du die Farbe weiß so zwar nicht mischen, aber bei Licht funktioniert das.

 

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Lichtstrahlen treffen auf Hindernisse

Lichtstrahlen breiten sich unendlich weit aus. Was aber passiert, wenn sie auf Hindernisse treffen? Und was sind überhaupt Hindernisse?Alles, was dem Licht im Weg steht, ist ein Hindernis. Es gibt Hindernisse, da heißt es für Lichtstrahlen "STOP" und es geht nicht weiter (lichtundurchlässig). Es gibt aber  auch Hindernisse, die die Lichtstrahlen teilweise überwinden können (lichtdurchlässig).

 

Lichtundurchlässig sind zum Beispiel ... Lichtdurchlässig sind zum Beispiel ...
      • Menschen und Tiere
      • Dicke Eisenplatte
      • Stein
      • Holzplatte
      • Glas
      • Klarsichtfolie
      • nicht zu tiefes Wasser
      • Luft
      • Butterbrotpapier

 

Experiment: Das mit der Lichtdurchlässigkeit könnt ihr ganz leicht mit einer Taschenlampe ausprobieren. Haltet sie im dunklen Raum direkt an etwas. Wenn auf der anderen Seite Licht ankommt, dann ist es lichtdurchlässig.

Eine Jeans lässt in der Regel noch minimal Licht durch. Wenn ihr mehrere Lagen Jeansstoff übereinander legt, dann kommt auf der anderen Seite aber kein Licht mehr an. So ist das Ganze dann doch lichtundurchlässig. 

 

 

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Bildercollage: Sonne

Im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne rund um das neue Buch "Warum wandert die Sonne?" wurden ein paar menschenähnliche Sonnen entwickelt, die mich bei der Kommunikation unterstützen. Mit Anthropomorphisierungen sind wir grundsätzlich vorsichtig. Aber wenn sie witzig sind, können sie ein Themengebiet aus unserer Sicht ergänzend auflockern. Viel Spaß damit!

Und noch besser: Unterstützt uns bei Startnext.

Der Weg des Lichts

Man kann es sich so vorstellen, dass das Licht einen geraden Weg in Form von Lichtstrahlen nimmt (sog. Lichtstrahlenmodell). Lichtstrahlen breiten sich dabei von einer Lichtquelle in alle möglichen Richtungen aus.

Lichtausbreitung von der Sonne und von einer Glühbirne
Lichtausbreitung von der Sonne und von einer Glühbirne
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Es geht los!

Unterstützt uns  beim Vorverkauf von Warum wandert die Sonne?

Hier geht es zum Vorverkauf!

Nela forscht & Crowdfunding

Mein Team und ich haben festgestellt, dass wir für die Erscheinung des Buches "Warum wandert die Sonne?" im Herbst 2018, finanzielle Unterstützung benötigen. Wir sind einfach nur ein kleiner Selbstverlag! Deshalb haben wir uns für eine Crowdfunding-Kampagne entschieden.

Das Projekt ist mittlerweile bei der Crowdfunding-Plattform "Startnext" angelegt (für Euch noch nicht sichtbar!).
Heute morgen kam dann gleich mal die Info, dass uns Sciencestarter bei der weiteren Planung und der Kommunikation unseres Projekts gerne unterstützen möchte - einfach, weil es ihnen gut gefällt. Wie toll ist das denn?

Warum wandert die Sonne?

 

Die Nela forscht-Familie wächst weiter. Mit ein bisschen Glück erscheint im Herbst das neue Buch Warum wandert die Sonne?

 

Warum wandert die Sonne? ist eine humorvolle Geschichte aus der Lebenswelt der Kinder, in der Zusammenspiel zwischen Sonne und Erde im Mittelpunkt steht.

Schattenspiele machen Spaß! Aber warum wandert ein Schatten? Hängt das etwa mit der Sonne zusammen, die sich am Himmel bewegt. Das versuchen die Geschwister Nela und Robin herauszufinden, indem sie mit einer Taschenlampe und einem Ball experimentieren. Schnell stellen sie fest, dass die Sonne gar nicht wandert. Bei einem weiteren spannenden Experiment fällt ihnen auf, das der Schatten eines Rohres mal lang und mal kurz sein kann. Hat das mit der Höhe der Sonne zu tun?

 

Die ersten Rückmeldungen meiner kleinen und großen Kritiker sind sehr vielversprechend. Ihr könnt Euch darauf freuen!

Achtung! Einschulungsaktion: 10€ pro Buch

 

Bis zum 15. September 2018 bieten wir einen Spezialpreis von 10€ für alle vier Bücher an. Der Spezialpreis gilt nur für die Bücher, die an Kinder verschenkt werden, die im Sommer 2018 eingeschult werden.

Auf der Bestellseite müsst ihr im kleinen Kasten über dem Preis einfach "Einschulung" anstatt dem voreingestellten "Standard" wählen. Dann erscheint der Spezialpreis ganz automatisch. Damit wir einigermaßen sicher gehen können, dass die Bücher ausschließlich an "Einschulungs-Kinder" verschenkt werden, muss unter "Anmerkung zur Bestellung"  der Wortlaut für eine Widmung angegeben sein, mindestens der Vorname des Kindes. Alle Bücher mit Spezialpreis werden also mit einer Widmung zur Einschulung versehen.

Der Spezialpreis gilt übrigens nur für die Bücher, die über den Nela forscht - Onlineshop bestellt werden. Hier geht es zum Bestellen!