Die Bedeutung des Lichts

Das Licht der Sonne
Das Licht der Sonne

Ohne Licht wäre alles schwarz und dunkel!

Und hast du nicht auch gleich beste Laune, wenn die Sonne zum Fenster hereinstrahlt und die Welt um uns herum bunt erscheint?

  • Licht macht hell. 
  • Licht macht wach.
  • Licht macht froh.
  • Mit Licht arbeitet dein Kopf besser.
  • Licht hilft, damit du gesund bleibst.
  • Licht sorgt für den Sauerstoffnachschub in der Luft.
  • ...

 

Ohne Licht wäre das Leben auf der Erde nicht möglich.

Die wichtigste und stärkste Lichtquelle ist die Sonne.

Draußen zu sein und so natürliches Tageslicht (Sonnenlicht) an deinen Körper zu lassen, ist das Beste, was du für deinen Körper tun kannst. Dein Körper hat übrigens eine innere Uhr, die vom Tageslicht angetrieben wird (kein Licht, dämmriges Licht, helles Licht, ...) 

 

 

Was ist Licht überhaupt?

Licht ist eine Form von Energie, die sich ausgehend von einer Lichtquelle im Raum ausbreitet. Dabei handelt es sich strenggenommen um elektromagnetische Wellen. 

 

Es gibt verschiedene Formen elektromagnetischer Wellen. Aber nur wenn sie sichtbar sind, sprechen wir von Licht oder Lichtstrahlen. Dabei kannst du jedoch nur die Lichtquelle selbst und die Flecke sehen, die das Licht macht. Auf ihrem Weg sind Lichtstrahlen nicht zu sehen.

 

Lichtstrahlen breiten sich in alle möglichen Richtungen, unendlich weit und rasend schnell aus. Die Lichtgeschwindigkeit ist die schnellste, bisher bekannte Geschwindigkeit. Das Licht legt in einer Sekunde eine Strecke von bis zu 300.000 km zurück. Zum Vergleich: Wenn ihr von den Bergen (Alpen) im Süden Deutschlands mit dem Auto an die Nordsee im Norden Deutschlands fahrt, dann sind das rund 900 km für die ihr acht bis neun Stunden braucht.

 

Die bekannteste und stärkste Lichtquelle ist die Sonne. Ihr Licht braucht rund 8 Minuten und 19 Sekunden zur Erde. Die Sonne ist eine natürliche Lichtquelle, weil sie so in der Natur vorkommt. Künstliche Lichtquellen sind dagegen von Menschen gemacht. Dazu zählen unter anderem Kerzen und Lampen.

 

 

 

Die Sonne sendet uns übrigens Licht in alles sichtbaren Farben. das sind violett, blau, grün, gelb, orange und rot. Diese Farben vermischen sich für unser Auge zu weiß. Mit deinem Farbkasten kannst du die Farbe weiß so nicht mischen, aber bei Licht funktioniert das.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Einleitungsgeschichte "Licht und Schatten" für die Grundschule

Das ist die Geschichte aus "Nelas Welt", die das Thema Schatten einleitet. Sie eignet sich auch zum Vorlesen.

Schattenspiele

Die Sonne scheint. Nela und ihr Bruder Robin sind im Hof und wissen nicht, was sie tun sollen. 

„Robin, schau mal mein Schatten. Wenn ich einen Schritt nach vorne mache, dann kommt mein Schatten mit. Und wenn ich nach links hüpfe, dann hüpft mein Schatten auch nach links.“

„Das muss so sein. Aber du bringst mich auf eine gute Idee. Was hältst du davon, wenn wir Schattenfangen spielen?“

 

„Was ist das?“, fragt Nela.

„Du fängst nicht mich, sondern meinen Schatten. Wenn du auf ihn trittst, dann hast du ihn gefangen.“

„Hm, hört sich lustig an.“

Sofort flitzt Robin los. Sein Schatten rennt mal vor, mal neben und auch mal hinter ihm her.

„He, dein Schatten ist ja immer irgendwo anders. Aber warte, ich habe ihn gleich.“

„Niemals.“

Robin rennt vor einen Busch. Plötzlich ist sein Schatten weg.

„He, das ist unfair. Ich kann deinen Schatten ja gar nicht mehr sehen.“

„Ätschibätsch, habe ja gesagt, du kriegst ihn nicht. Möchtest du vielleicht etwas anderes machen?“

 

„Wir können mit Kreide auch mal um unsere Schatten herum malen?“, meint Nela.

„Ja, können wir ausprobieren.“

Schnell holt sie ihren Kreideeimer. Die Kinder hocken sich auf den Boden und versuchen mit viel Eifer, um ihre eigene Schatten herum zu malen.

„Irgendwie sieht mein Schattenbild gar nicht aus wie ich.“

„Meins auch nicht. Wir müssen uns ja eigentlich auch hinstellen.“

„Ok, du stellst dich hin. Und ich male dich“, schlägt Nela vor.

„Einverstanden.“

Nela hockt sich auf den Boden und malt mit einer dicken blauen Kreide sorgfältig um Robins Schatten herum.

„Du brauchst aber lange.“

„Soll doch auch schön werden, oder?“

„He, was wird denn das?“, braust Robin auf. 

„Wieso?“

„So einen Bummskopf habe ich nicht.“

„Hast du doch.“

Robin springt zur Seite und betrachtet die Umrisse seines Kopfes.

„Ich habe niemals so einen großen Kopf. Den hast du absichtlich so groß gemalt.“

„Ha, jetzt habe ich dich auch mal reingelegt.“

 

Warum entsteht Schatten?

Download
Geschichte Schattenspiele aus Nelas Welt
Adobe Acrobat Dokument 251.3 KB

Schoko-Nikolaus im Wasser

Zum "Schwimmen und Sinken" kann man eigentlich gar nicht genug Experimente machen. Erstens macht es immer wieder Spaß und zweitens verstehen die Kinder das Phänomen immer besser.

 

Zum Nikolaus passt folgendes Experiment:

 

Ein Nikolaus aus Schokolade wird gewogen. Von einer Tafel Schokolade wird so viel Gewicht weggenommen, dass Nikolaus und Schokolade das gleiche Gewicht haben. Bei uns hatten schließlich beide 96 Gramm.

 

Jetzt die Frage: Schwimmt Schokolade im Wasser? Macht die Form einen Unterschied?

 

Erfahrene Kinder werden sicher gleich richtig vermuten. Und dann sofort mit einer mit Wasser gefüllten Schüssel ausprobieren:

Der Nikolaus schwimmt, die Tafel geht unter!

 

Im Wasser wirken die Erdanziehungskraft und die Auftriebskraft. Während die Erdanziehungskraft vom Gewicht abhängt, hängt die Auftriebskraft von der Größe ab. Für die Auftriebskraft gilt: Je mehr Wasser verdrängt wird, desto größer ist sie.

Beim Nikolaus gibt es neben der Schokolade noch leichte Luft im Innern. Deshalb nimmt der Nikolaus deutlich mehr Platz ein als die Tafel Schokolade. So kann der Nikolaus mit dem Eintauchen ins Wasser eine größere Auftriebskraft erzeugen als die Tafel Schokolade.

 

Beim Nikolaus sind Auftriebskraft und Erdanziehungskraft bei einer bestimmten Eintauchtiefe gleich groß. Dann schwimmt er.

Bei der Tafel Schokolade bleibt die Erdanziehungskraft immer größer als die Auftriebskraft.

 

Ist doch ein tolles Experiment am Nikolaustag! Wenn man die Schokolade übrigens schön abtrocknet, schmeckt sie auch nach dem Wasserbad bestens.

 

 

Zurück zu Schwimmen und Sinken!

0 Kommentare

Arbeitsblatt zum Wasserkreislauf

Ganz neu haben wir ein Arbeitsblatt zum Wasserkreislauf entwickelt.

Den Zahlen auf diesem Bild sollen Kinder vorgegebene Sätze zuordnen.

Download
Arbeitsblatt 1 Wasserkreislauf.pdf
Adobe Acrobat Dokument 183.1 KB

Nela forscht beim NaturVision Filmfestival 2017

Im Rahmen des diesjährigen NaturVision Filmfestivals, Deutschlands größtem und ältesten Filmfestival zu Natur, Tier, Umwelt und Nachhaltigkeit in Ludwigsburg, forscht Nela am 15. und 16. Juli jeweils von 14  bis 18 Uhr zum Thema Wasser.

Hier der Link: Hits für Kids

mehr lesen

Arbeitsblätter zu "Warum geht ein Schiff nicht unter?"

Auf vielfachen Wunsch habe ich für die 3./4. Klassen der Grundschule für das Buch "Warum geht ein Schiff nicht unter?" drei Arbeitsblätter entwickelt, die hier zum kostenlosen Download zu Verfügung stehen.

mehr lesen 0 Kommentare

Schwäbisches Tagblatt vom 13. April 2016

2 Kommentare

Warum geht ein großes Schiff nicht unter?

Das ist der Titel des 4. Buches aus der Reihe Nela forscht. Das Buch wir voraussichtlich Ende März 2016 erscheinen. Aktuell arbeiten wir daran, die Illustrationen fertigzustellen. Anbei ein kleiner Vorgeschmack:


 

 

 

 

 

Wer ist stärker die Auftriebskraft des Wassers oder die Erdanziehungskraft?

0 Kommentare

Frisch aus der Druckpresse - 2. und erweiterte Auflage



Wie schön, die Nachfrage war so groß, dass die erste Auflage der jeweils ersten Bände vergriffen ist. Wir haben eine 2., erweiterte Auflage gedruckt, die sich inhaltlich nicht von der 1. Auflage unterscheidet. Einige wenige Grafiken wurden aufgepeppt und der Text wurde ein bisschen überarbeitet. Die Bücher lesen sich jetzt noch schöner. Außerdem kommt das Erstlingswerk "Papa, trinkst du heute eine Tasse Luft?" jetzt mit einem Umschlag daher, der zu den anderen beiden Büchern passt. 

0 Kommentare

Nela forscht jetzt auch in Antolin!

Das ist der Link!

0 Kommentare

Experimentierwelt wird ausgeweitet

Die Experimentierwelt wird um den Unterpunkt "Jahreszeiten" ergänzt. Aus den bestehenden Experimentierbeschreibungen werden die herausgesucht, die sich für eine Jahreszeit besonders eignen. Den Anfang macht ab heute der Winter.

0 Kommentare

CD "Nelas Welt" auch als Gruppensatz

Wir haben uns entschieden, die CD-Nelas Welt bis Ende November auch als Gruppensatz anzubieten. Ein Satz mit 30 Stück kostet 36,99 €. Das ist im Vergleich zum Einzelpreis (3,50 €) ein genialer Preis, mit dem sich die CD ideal als Geschenk vom Schul- oder Kindergarten-Nikolaus eignen  würde. Eine Freundin hat mich auf die Idee gebracht.


Zur Bestellung und Produktseite

0 Kommentare

Was ist Oberflächenspannung?

Wie bei allen Flüssigkeiten bildet auch die Oberfläche von Wasser eine Art elastische Haut, die nicht selten Wasserhaut genannt wird. Unter "Oberfläche" versteht man dabei die Grenze vom Wasser zur Luft.

Warum gibt es eine Wasserhaut?

Die Wasserteilchen halten, wie alle Flüssigkeiten, zusammen. Es wirken sogenannte Anziehungskräfte (Kohäsion), die für Naturwissenschaftler erklärbar sind, die aber auch irgendwie magisch sind. Vielleicht kann man es sich am besten so vorstellen, dass sich einzelne Wasserteilchen immer wieder an einander festhalten (es gibt auch Partnertausch!).

mehr lesen 9 Kommentare

Seifenblasen mit der Hand

In die Seifenhaut zwischen Zeigefinger und Daumen blasen
In die Seifenhaut zwischen Zeigefinger und Daumen blasen
Seifenblase entsteht
Seifenblase entsteht

Sehr spannend für Kinder ist es auch, wenn sie Seifenblasen einfach mit den Händen selbst kreieren.

 

Dafür braucht man nur Wasser und eine handelsübliche flüssige Handwaschseife. (Mit Spülmittel und anderen Seifen funktioniert das genauso.) Die Kinder seifen ihre Hände mit der Seife und ein wenig Wasser ordentlich ein.

Mit Zeigefinger und Daumen formen sie dann einen kleinen Kreis. Normalerweise bildet sich zwischen Zeigefinger und Daumen eine dünne Seifenhaut, in die die Kinder vorsichtig blasen können. Eine Seifenblase entsteht. Jetzt können die Kinder vielfältig experimentieren:

  • Die Seifenblase verschließen, auf die Hand legen und herunterblasen
  • Die Seifenblase auseinanderziehen
  • Zwei Seifenblasen gegeneinander drücken
  • ...

gleich fliegt sie  weg
gleich fliegt sie weg
keine Kugel mehr
keine Kugel mehr

Unter der Dusche geht es auch:

mehr lesen 1 Kommentare

Schaum ohne Ende

Die Überschrift hätte auch lauten können "Seifenblasen ohne Ende". Dieses Experiment ist einfach und hat einen großen Spaßfaktor. Am einfachsten ist es wohl, das Experiment draußen  durchzuführen.

Was wird benötigt?

  • Spülmittel oder Handseife
  • ein Trinkhalm
  • ein Löffel
  • ein Glas, halbvoll mit Wasser
  • ggf. einen Textmarker

Wie gehen wir vor?

Die Kinder geben einen Teelöffel Seife in das Glas und rühren. Schaum entsteht (->Warum macht Seife Schaum?), was uns in diesem Moment nur bedingt interessiert. Dann greifen die Kinder den Trinkhalm und blasen in die Seifenlösung.

 

Was beobachten wir?

Es entsteht Schaum, der sich schnell vermehrt und über den Glas bzw. den Becher hinausragt. So lange geblasen wird, so lange entsteht neuer Schaum mit vergleichsweise großen und gleichmäßigen Blasen.

 

Was ist hier passiert?

Wenn Luft in Seifenwasser geblasen wird, dann steigt die Luft in Form von runden Luftblasen auf. Wenn die Luftblasen die Wasseroberfläche erreicht haben, dann legt sich eine Seifenblasenhaut um diese und hält die Luft gefangen bis die Blase platzt bzw. nach und nach verschwindet.


Tipp:

  1. Wenn der Trinkhalm an einem Ende mit einem Textmarker markiert wird, dann könnte das das obere Ende des Trinkhalms sein. Die Kinder blasen so nicht versehentlich in das Ende, das zuvor in die Seifenlösung getaucht war.
  2. Die Seifenblasen entwickeln sich zumeist nach oben, d.h. zum Mund hin. Dann einfach mal den Trinkhalm aus den Blasen ziehen und an einer neuen Stelle in die Seifenlösung tauchen.

 

Übersicht Oberflächenspannung & Seifenblasen

 

 

 

0 Kommentare

Wasser haftet am Holzstab

Plötzlich ändert das Wasser seine Richtung und fließt am Stab entlang.
Plötzlich ändert das Wasser seine Richtung und fließt am Stab entlang.

Wenn wir Wasser aus einer Kanne gießen, dann fließt Wasser in einem Strahl auf direktem Wege nach unten auf den Boden. Das können Kinder wunderbar ausprobieren. Das Wasser fließt nach unten, weil es von der Erde angezogen wird (->"Was ist Erdanziehungskraft?"). Es fließt als ein Strahl, weil die Wasserteilchen sich an einander festhalten und sich von der umgebenden Luft eher abwenden (-> "Was ist Oberflächenspannung?").

 

In einem Experiment gießen wir einen dünnen Strahl Wasser auf einen dünnen Holzstab (z. B. Grillspieß), den wir in einem Flaschenhals fixiert haben. Sobald der Wasserstrahl auf den Holzspieß trifft, fließt das Wasser am Holzstab entlang in die Flasche hinein. Wenn zu viel Wasser aus der Kanne gegossen wird, klappt das so nicht!

 

Warum ist das so?

Zwischen den Wasserteilchen und dem Holzstab gibt es auch Anziehungskräfte (Adhäsion), die in diesem Fall sogar größer als die Erdanziehungskraft sind. Die Wasserteilchen halten sich untereinander fest (Kohäsion) aber sie halten sich ebenso an anderen, insbesondere festen Stoffen fest. In unserem Fall sind es die Holzteilchen.

Wenn zu viel Wasser aus der Kanne gegossen wird, dann gibt es für die Wasserteilchen um den Holzstab herum nicht genug Platz. Das Wasser, was sich nicht am Stab festhalten kann, fällt deshalb direkt auf den Boden.

 

Das Festhaften von Wasser an Feststoffen ist für Kinder sicher nicht immer leicht zu verstehen. Eine erklärende Analogie ist z. B. das Duschen oder Baden. Das Wasser bleibt auch an unserem Körper haften und wir müssen uns abtrocknen.

 

 

 

zurück zu "Anziehungskräfte"

 

zurück zur "Wasserübersicht"

 

 

0 Kommentare

Pinsel mit Wasserhaut

Ein schönes Experiment zur Demonstration der Oberflächenspannung von Wasser (= "Wasserhaut") ist ein Pinsel, der ins Wasser getaucht wird.

 

Wir benötigen nur eine mit Wasser gefülltes Glas und einen buschigen Pinsel.

 

Wie gehen wir vor?

Die Kinder betrachten immer wieder den Zustand der Pinselhaare. Zuerst im trockenen Zustand, dann im Wasser und dann im nassen Zustand außerhalb des Wassers.

Was beobachten wir?

Im trockenen Zustand kleben die Pinselhare nicht zusammen. Im Wasser fallen sie fast noch lockerer und kleben auch nicht zusammen. Wenn der Pinsel aus dem Wasser gezogen wird, dann kleben die Haare zusammen.

 

Was ist hier passiert?

Es ist nicht verwunderlich, dass nasse Haare zusammenkleben. Das ist bei unseren eigenen Haaren auch nicht anders. Aber eigentlich müssten die Pinselhaare auch im Wasser zusammenkleben, weil sie dort erst recht nass sind. Da sie das aber nicht tun, muss außerhalb des Wassers noch ein anderer Grund für das Zusammenkleben vorliegen. So ist es die Wasserhaut (sog. Oberflächenspannung), die die Pinselhaare erst zusammendrückt.

 

Ein schöne Begleiterscheinung des Experiments ist die Bildung eines Tropfens. 

mehr lesen 0 Kommentare

Warum macht Seife Schaum?

Wasser und Seife - in Form von Handseife oder auch Spülmittel - machen zusammen Schaum. Vom Händewaschen und wahrscheinlich aus der Badewanne kennen das alle Kinder. Es ist sehr schön, mit Kinder bewusst Schaum herzustellen und dabei, den direkten Vergleich mit reinem Wasser zu haben.

 

Was wird benötigt?

  • zwei halbe mit Wasser gefüllte Gläser
  • 2 Teelöffel
  • Spülmittel

 

Wie gehen wir vor?

Zuerst geben wir in das eine Glas ein paar Spritzer Spülmittel und vermischen Wasser und Spülmittel, indem wir mit dem Löffel umrühren. Mit dem sauberen Löffel rühren wir das Wasser im zweiten Glas auch um.

 

Was beobachten wir?

Wie erwartet entsteht beim Wasser/Spülmittel-Gemisch Schaum, der mit der Zeit langsam weniger wird.

Seifenlösung mit Schaum
Seifenlösung mit Schaum

Interessant ist, dass auch im reinen Wasserglas ein paar wenige Blasen entstehen, die jedoch schnell wieder verschwinden.

 

Was ist hier passiert?

Durch  Rühren kommt Wasser in Bewegung und Luft dringt in das Wasser ein. Luft steigt im Wasser in Form von Blasen sofort wieder auf (-> Luft sichtbar machen). Das ist bei Seifenwasser genauso wie bei reinem Wasser.

Bei reinem Wasser reißen die Luftblasen ein Loch in die Wasseroberfläche und die vom Wasser eingeschlossene Luft  entweicht. Vereinzelt schwimmen Luftblasen mit einer  Wasserhaut kurz auf der Wasseroberfläche. Da die Wasserhaut aber sehr gespannt ist (->Was ist Oberflächenspannung?), platzen sie schnell wieder und verschwinden.

 

mehr lesen 2 Kommentare

Wie löst sich Seife in Wasser?

Was passiert wenn wir Wasser und Seife miteinander vermischen?

Flüssige Seife wie z.B. Spülmittel vermischt sich wunderbar mit Wasser. Feste Seife löst sich in Wasser auch, wie wir beim täglichen Händewaschen immer wieder feststellen können. Beides bildet mit Wasser eine sogenannte Seifenlösung, die auch noch gerne Schaum bildet.

 

Strenggenommen löst sich Seife aber gar nicht so richtig in Wasser!

 

Seifenteilchen sind nämlich etwas Besonderes. Dafür müssen wir uns anschauen, wie Seifenteilchen aussehen:

 

Seifenteilchen mit Kopf und Schwanz
Seifenteilchen mit Kopf und Schwanz

Seifenteilchen haben - vereinfacht dargestellt - einen Kopf mit einem langen Schwanz. Während der Kopf  Wasser toll findet, mag der Schwanz Wasser gar nicht. 

Im Wasser ordnen sich Seifenteilchen deswegen so an, dass möglichst wenig Wasser an den Schwanz kommt. Das klappt am besten in Form eine Kugel. Die Köpfchen bilden sozusagen die Kugelhaut und im Kugelinnern befinden sich die Schwänzchen.  

mehr lesen 4 Kommentare