Wieso macht Physik selten Spaß?

Wenn ich meinen eigenen Kindern, ihren Freunden oder auch befreundeten Eltern zuhöre, bekomme ich in Bezug auf das Schulfach "Physik" Aussagen wie diese:

  • Physik macht keinen Spaß
  • Ich kapiere es nicht
  • Zu viele Formeln
  • Die Grundlagen fehlen
  • Der Lehrer kann nicht erklären
  • Ohne Mama und/oder Papa geht es nicht
  • ...

Kennt Ihr das?

Das trifft sicher nicht auf alle Schülerinnen und Schüler (SuS) zu, aber die Mehrheit (darunter viele leistungsstarke SuS) äußert sich genau so. In der Folge geben viele SuS auf, und versuchen sich bis zum Ende der 10. Klasse durchzumogeln. Der Eindruck bei Chemie ist teilweise ähnlich, erscheint mir aber weniger ausgeprägt zu sein.

 

Dabei hatten viele der betroffenen SuS in der Grundschule noch begeistert experimentiert. Wo ist die Begeisterung geblieben? 

Es wird so viel Geld und Zeit in Kindergärten und Grundschulen investiert, um Kinder für Naturwissenschaften zu begeistern. Warum schaffen wir es oft nicht, das Interesse und die Begeisterung in den weiterführenden Schulen zu erhalten? Ich habe hier meine eigenen Theorien, die ich aber vielleicht doch erstmal für mich behalten möchte.

 

Meinen Grundsatz möchte ich Euch jedoch nicht vorenthalten:. Dieser lautet: "Weniger ist mehr!"

Für mich geht es darum, verständlich und anschaulich die Grundlagen zu legen. Darauf aufbauend lässt sich vertiefendes Wissen wunderbar erlernen. 

 

Meinen Beitrag möchte ich leisten, indem ich mich an neue Sachbuchreihe gewagt habe: "Naturphänomene endlich verstehen". Das erste Büchlein befasst sich mit meinem "Steckenpferd", dem "Schwimmen und Sinken". Ich bin davon überzeugt, dass jeder, der das kleine Büchlein gelesen hat, viele Grundprinzipien sehr klar vor Augen hat. Die Reihe richtet sich an junge Leser genauso wie an ältere (9 bis 99 Jahre). Es kann auch für Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer/innen eine große Hilfestellung sein, wenn zu dem Themengebiet geforscht wird. 

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