Was ist überhaupt Licht?

Licht macht hell!

Licht kann man nicht anfassen oder festhalten. Wir können nur eine Lichtquelle greifen.

Von einer Lichtquelle (hier: die Sonne), breitet sich Licht in Form von Lichtstrahlen (sogenannte elektromagnetische Wellen) aus. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht ausbreitet, ist unfassbar schnell. Die Lichtgeschwindigkeit ist die schnellste bisher bekannte Geschwindigkeit.

 

Lichtstrahlen, die von der Sonne ausgehen
Lichtstrahlen, die von der Sonne ausgehen

 

Wie hell Licht macht, hängt von der Größe und Stärke der Lichtquelle ab. Die Sonne ist die stärkste Lichtquelle, die wir kennen.

 

Lichtstrahlen sind gerade. Sie verlaufen so lange in eine Richtung bis sie auf ein Hindernis treffen. Dann werden sie, je nach Beschaffenheit des Hindernisses, geschluckt oder umgelenkt. 

 

Das Licht der Sonne scheint übrigens weiß. In Wahrheit setzt es sich aber aus vielen verschiedenen Farben den sogenannten Spektralfarben (einfacher: Regenbogenfarben) zusammen.

 

Licht ist immer auch warm. Die Wärmewirkung des Lichts ist sehr unterschiedlich. Am deutlichsten spüren wir sie, wenn Licht durch Feuer erzeugt wird.  

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Kommentare: 5
  • #1

    Vanessa (Montag, 24 Februar 2014 17:58)

    Sehr gut erklärt, ich habe es sofort verstanden. Man sollte aber noch dazu schreiben wie schnell das Licht genau ist. ;)

  • #2

    Blo (Dienstag, 26 April 2016 17:46)

    Nicht schlecht

  • #3

    Carsten (Mittwoch, 25 Mai 2016 11:59)

    Licht ist nicht gleich Wärme. Es kommt auf die Wellenlänge des Lichtes an. Ein Kerzenlicht ist sogar sehr kalt, da es kaum UV-Licht enthält. Das was man bei Feuer spürt ist die Energie, die durch die Verbennung freigesetzt wird. Dies ist leider nicht so leicht zu erklären. Ihr könnt ja mal verschiedenen Lichtquellen vergleichen. Eine LED-Birne ist zwar hell aber nicht sehr warm. Eine Glühbirne ist vielleicht sogar weniger hell, dafür aber viel heisser.
    Lieber mehr forschen und entdecken und nicht soviel nach "richtigen" physikalischen Erklärungen suchen. Das macht vieles leichter zu verstehen (auf Kinderebene)

  • #4

    Nela forscht (Mittwoch, 25 Mai 2016 15:38)

    Carsten, danke für Deine Rückmeldung. Wir haben festgestellt, dass Kinder durchaus auch Erklärungen haben wollen. Das bereitzustellen, haben wir uns u. a. zum Ziel gemacht. Das klappt mal besser und mal schlechter. Über den letzten Satz kann man streiten. Für Kinder ist das aber sehr einleuchtend.
    Bei der ganzen Website steht aus unserer Sicht das Forschen und Entdecken im Vordergrund.

  • #5

    Göran (Montag, 04 September 2017 06:53)

    Ob wir Wärme spüren, hängt in erster Linie von der Leistung der Lichtquelle ab. Das Licht einer normalen LED-Taschenlampe (ca. 0,5W) können wir auf der Haut nicht wahrnehmen.
    Richten wir den Lichtstrahl auf ein Blatt schwarzes Papier, so kann man mit einer Wärmebildkamera die Erwärmung trotzdem sichtbar machen. Es sind nur wenige Zehntel Grad Celsius.
    Wer die Gelegenheit hat, diese Experimente mit einer sehr hellen Taschenlampe (z.B.: Nextorch TA40, ca. 7W) durchzuführen, wird die Strahlungswärme auf der Haut durchaus spüren. Die betreffende Hautstelle wird allein durch den Lichtstrahl aus ca. 3cm Entfernung deutlich warm.
    Doch weißes Licht besteht aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau.

    Auch die Farbe des Lichtes hat Einfluss auf das Wärmeempfinden der Haut.
    Blaues Licht können wir am besten spüren, da es auf der Hautoberfläche in Wärme umgewandelt (absorbiert) wird. Auf der Hautoberfläche befinden sich schließlich auch die Wärmerezeptoren.
    Rotes Licht dringt dagegen sehr tief in das Körpergewebe ein, so dass auf der Hautoberfläche nur wenig Licht in Wärme umgewandelt wird.
    Für diese Vergleiche müssen wir immer die gleiche Lichtleistung verwenden. Eine Rotlichtlampe mit 250W fühlt sich durchaus sehr warm an.
    Wer die Wärmewirkung auf die Haut untersuchen möchte, sollte die Experimente mit einem LED-Theaterscheinwerfer mit mindestens ca. 7W pro Farbe durchführen.

    Sehr schöne Seite, wenn man kindgerechte Erklärungen sucht.