Kochendes Wasser verdampft

kochendes Wasser
kochendes Wasser

Wasser hat drei Zustandsformen: fest, flüssig und gasförmig. Meistens erleben die Kinder das Wasser im flüssigen Zustand. Im Winter, wenn es draußen kalt genug ist, erleben sie es auch im festen Zustand als Eis oder Schnee. Das gasförmige Wasser erleben die Kinder oft nicht bewusst. Wasser als Gas ist unsichtbar. Deshalb ist Wasserverdunstung für Kinder auch schwer nachvollziehbar.

Das verhält sich bei kochendem Wasser anders. Der heiße Dampf, der hier aufsteigt, ist gut sichtbar - aber nur weil, sich in ihm noch viele klitzekleine flüssige Tröpfchen befinden. Allerdings wird hier streng genommen auch nicht von Wasserverdunstung, sondern von Sieden gesprochen: wenn Wasser eine bestimmte Temperatur hat (Siedepunkt), geht es in den gasförmigen Zustand über.

 

Für unsere Kinder ist aber erst mal interessant zu erkennen, dass Wasser wirklich gasförmig werden kann. Drum einfach mal einen kleinen Topf mit wenig Wasser füllen (nur so, dass der Boden bedeckt ist) und dann das Wasser zum Kochen bringen. Schnell brodelt das Wasser und Wasserdampf steigt auf. Es dauert nur wenige Minuten, bis das Schauspiel vorbei ist. Und wenn die Kinder jetzt in den Topf schauen, erkennen sie, dass kein Wasser mehr da ist. Jetzt haben die Kinder verstanden, dass Wasser "wegfliegen" kann.

 

Anmerkung:

  • Bitte bei diesem Experiment die Kinder im Auge behalten. Topf, Herdplatte und Wasserdampf sind sehr heiß!  
  • Für das Thema Wasserverdunstung empfehle ich das Buch "Wie kommt das Wasser in die Wolke?" 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    emilia u matilda (Dienstag, 25 März 2014 13:18)

    uuuuuuuuuuuuuuuuuuunnötig und
    suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper cooool